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sobota, 17 listopada 2007
Der Spiegel: Polski ambasador protestuje, kanadyjski ambasador dok³adnie wa¿y swoje s³owa
16. November 2007 Vancouver - Der kanadische Botschafter in Polen wählte seine Worte genau. Deeskalation - das schien ihm dringend geboten. "Für Zeugen solcher Polizeieinsätze ist es mitunter schwierig, sie zu befürworten", sagte David Preston. "Es ist schwer vorstellbar, dass jemand sich so etwas ansieht und dabei Befriedigung empfindet." Das polnische Außenministerium hatte ihn in dieser Woche zu einem Termin einbestellt. Thema: Ein tödlicher Vorfall auf dem Flughafen von Vancouver, der weltweit Empörung auslöst. Der polnische Passagier Robert Dziekanski, 40, war am 14. Oktober nach einem Polizeieinsatz auf dem Flughafen von Vancouver umgekommen. Zehn Stunden lang war der Bauarbeiter auf dem Flughafen umhergeirrt. Es war sein erster Flug überhaupt, er sprach kein Englisch. Schließlich begann der sichtlich verstörte Mann zu randalieren - die herbeigerufenen Beamten schossen 25 Sekunden nach ihrer Ankunft mit Stun Guns auf Dziekanski. Er starb noch am Einsatzort.
czwartek, 31 maja 2007
Stefan Kosiewski: Bezwarunkowa Pensja Powszechna dla Polaka - zasadniczy dochód w Unii Europejskiej
Tuesday, Apr 03, 2007 Stefan Kosiewski: Bazwarunkowa Pensja Powszechna dla Polaka - zasadniczy dochód w Unii Europejskiej!Download this episode (6 min) Sierpieñ 1980 roku przyniós³ Polsce marzenie o wolno¶ci i samorz±dno¶ci. Z³oczyñcy ¿ydokomunistyczni nie zamierzali jednak oddaæ Polakom w³adzy, ani pozbyæ siê swoich materialnych zdobyczy. Plemiê ¿mijowe szatana odegra³o przed ¶wiatem groteskê narodowego pojednania w Polsce. Najpierw S³u¿ba Bezpieczeñstwa wykreowa³a w okresie Solidarno¶ci tzw. radyka³ów, których nastêpnie internowano po to, ¿eby element polski etnicznie wypêdziæ z kraju, lub zepchn±æ w polityczny niebyt, a ze swoimi rewizjonistami i pseudokatolikami spotkaæ siê w Magdalence, by odegraæ farsê porozumienia okr±g³ego sto³u. wt. 5 cze 19:30 - wt. 5 cze 21:30 Würzburg: Freiheit statt Vollbeschäftigung, Vortrag mit Sascha Liebermann Würzburg, Hofstallstr. 4 Vortrag und Diskussion auf Einladung der Katholischen Hochschulgemeinde.
sobota, 18 listopada 2006
Je größer die Politikverdrossenheit, umso eher bekämen Witz-Kandidaten Stimmen - zum "Abreagieren".
Kononowicz, 43, Junggeselle, ist ein schlichter Mann. Er redet schlicht, er kleidet sich schlicht, er sagt schlichte Dinge. Die polnische Zeitung "Rzeczpospolita" berichtet von Nachbarn, die Kononowicz für "zurückgeblieben" halten: Er mache immer, was man ihm sage. Ihm würden gern mal Streiche gespielt. Auch auf YouTube vermuteten einige Kommentatoren einen gemeinen Streich hinter Kononowicz' Aufstellung. "Die Demokratie lässt alle ran, sie ist wie eine Nutte" In Wahrheit steckt mehr dahinter. Adam Stanislaw Czeczetkowicz hat sich Kononowicz ausgeguckt, um ihn für das Komitee "Podlachia für das 21. Jahrhundert" antreten zu lassen. Podlachia ist der Bezirk, in dem Bialystok liegt, etwa 180 Kilometer nordöstlich von Warschau nahe der Grenze zu Weißrussland. Czeczetkowicz ist Vorsitzender dieses Komitees. Der 30-Jährige mit den langen Haaren gehört zur polnischen Nationalistenszene, laut "Rzeczpospolita" ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen ihn. Czeczetkowicz sagte der Zeitung, er habe Kononowicz zur Kandidatur überredet und dann das Video ins Internet gestellt. "Das Fernsehen hat uns boykottiert, das Radio hat uns ignoriert - das Internet ist demokratisch. Und das wollten wir ausnutzen." Wobei er zur Demokratie ein besonderes Verhältnis hat: "Die Demokratie lässt alle ran, sie ist wie eine Nutte." Der Plan des Nationalisten war: Wenn Kononowicz gewinnt, zieht er die Fäden. In der Stadt nennen die Leute Kononowicz den "Frankenstein der Nationalisten". Um festzustellen, dass er kein politischer Mann ist, muss man nur die Videos ansehen. Zwei Prozent für den Popstar aus dem Internet Der Fall ist ein besonders bizarres Beispiel für die Hype-Kultur im Internet. Innerhalb kurzer Zeit wurde Kononowicz ein unfreiwillig komischer Held mit Fanclub und Memorabilien - innerhalb kurzer Zeit wird der Zauber wohl wieder vorbei sein. Dazwischen ergötzen sich die Zuschauer am Nicht-Fachmännischen, Unperfekten. "Es gibt so was wie einen Bonus für unpolitisches Auftreten, nach dem Motto 'Einer von uns'", sagt Professor Karl-Siegbert Rehberg, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Je größer die Politikverdrossenheit, umso eher bekämen Witz-Kandidaten Stimmen - zum "Abreagieren". Czeczetkowiczs Plan, mit Hilfe seines Maskottchens Kononowicz die Macht zu übernehmen, ist allerdings nicht aufgegangen. Der komische Kandidat brachte es am Wochenende auf zwei Prozent der Stimmen. So leicht es ist, im Netz mit Trash-Propaganda ein Millionenpublikum zu erreichen - so wirkungslos verpufft sie, wenn die Lacher verhallen. Krzysztof Kononowicz dürfte bald wieder sein altes, schlichtes Leben führen. Falls er nicht Gefallen gefunden hat an der großen Politik. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,449045,00.html 17. November 2006YOUTUBE-KULTPolen-Borat im Proll-PulliEr stammelt, guckt hilflos, ist völlig überfordert - und dann auch noch dieser Pullover! Die Welt amüsiert sich auf YouTube über einen verstörten Junggesellen, den polnische Rechtsradikale ernsthaft als Bürgermeisterkandidaten aufgestellt hatten. Er scheiterte. Aber jetzt ist er Kult. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||