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czwartek, 22 marca 2007
wo auch immer in der Welt Unrecht an Minderheiten - egal welcher Art - passiert

Der Menschlichkeit verpflichtet Michael Blumenthal, ist Direktor des Jdischen Museums Berlin. (Bild: Deutschlandradio / Bettina Straub)

Blumenthal fordert st酺keres UN-Engagement in Darfur

Moderation: Ernst Rommeney und Ulrich Ziegler

Mit 13 Jahren floh Michael Blumenthal gemeinsam mit seinen Eltern vor den Nazis - zun踄hst nach China, dann in die USA. Heute ist er Direktor des Jdischen Museums Berlin und nennt Deutschland eine "starke Demokratie". Vor Beginn der Aktionswoche "Darfur: Verbrechen gegen die Menschlichkeit" fordert er im Deutschlandradio Kultur ein st酺keres Engagement der Vereinten Nationen.

Deutschlandradio Kultur: Seit Donnerstag findet in Ihrem Hause eine Aktionswoche zum Thema "Darfur - Verbrechen gegen die Menschlichkeit" statt. Was hat Darfur mit dem Jdischen Museum zu tun?

Michael Blumenthal: Das Jdische Museum hat als seine Aufgabe, die wechselhafte Geschichte des Verh鄟tnisses zwischen deutschen Juden und Nichtjuden zu zeigen. Diese Geschichte ist sehr von Perioden markiert, in der diese jdische Minderheit deutscher Brger schlecht behandelt worden ist, natrlich besonders in den 30er Jahren, wo ich pers霵lich diese Erfahrung gemacht habe.

Und so sehen wir es im Jdischen Museum als unsere Aufgabe und als unser Selbstverst鄚dnis, wo auch immer in der Welt Unrecht an Minderheiten - egal welcher Art - passiert, darauf aufmerksam zu machen und dagegen anzuk鄝pfen. Gerade wir, die wir uns mit der jdischen Geschichte befassen, glauben wirklich etwas darber sagen zu mssen und sagen zu k霵nen.

Deutschlandradio Kultur: Noch ein Wort zum Konflikt selbst im sudanesischen Darfur: Der Gewalt fielen dort seit 2003 mehr als 200.000 Menschen zum Opfer. Rund 2,5 Millionen sind auf der Flucht. Wer kann Ihrer Meinung nach die Vertreibung und das Morden beenden?

Blumenthal: Meiner Meinung nach geht das nur, wenn sich die Weltgemeinschaft, die internationale Gemeinschaft dazu entschlie腷, viel energischer dagegen vorzugehen. Es gibt natrlich seit 2003 in den Vereinten Nationen immer wieder Resolutionen und Versuche da zu helfen. Die Zahlen, die Sie nennen, sind vielleicht die richtigen, vielleicht auch nicht. Ich habe auch Zahlen gesehen, die viel h鐬er sind.

Auf alle F鄟le gibt es ber vier Millionen Menschen, die Wohlfahrtsbedrfnisse haben. Es gibt Millionen, die obdachlos geworden sind. Es gibt Tausende von D顤fern, die niedergebrannt worden sind. Das ist eine der schrecklichsten humanit酺en Katastrophen der momentanen Zeit. Das kann nur unterbunden werden, wenn sich alle L鄚der viel intensiver und viel energischer mit diesem Problem befassen und sich zusammentun und wirklich etwas unternehmen. Resolutionen alleine werden das nicht schaffen.

Deutschlandradio Kultur: Sie selbst sind Demokrat. Sie waren Mitglied in den Regierungen Kennedy, Johnson und Carter. Kurz nach der Wiederwahl des republikanischen Pr酲identen George W. Bush im Jahr 2004 sagten Sie: "Die wichtigste Aufgabe des alten und neuen Pr酲identen ist es, das tief gespaltene Land zu vereinen und die Wunden zu heilen." Hat er sich daran gehalten?

Blumenthal: 鈁erhaupt nicht. Und darum ist ja seine Situation im Moment sehr, sehr schwach. Das ist auch der Grund, warum letzten November der Kongress in die H鄚de der demokratischen Partei bergegangen ist. Er hat es nicht verstanden, das Land zu vereinigen, im Gegenteil, er hat es weiter gespalten. Und wir alle erwarten innigst die n踄hsten Wahlen n踄hstes Jahr, dass wir endlich diesen Pr酲identen abl飉en k霵nen.

[...]

Deutschlandradio Kultur: Wir danken fr das Gespr踄h, Herr Blumenthal.

Blumenthal: Ich danke auch.

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